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| Eine Reise durch islamische Welten & orientalisch-musiktherapeutische Landschaften |
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![]() Hey Reisender, Hey Reisender Eine Reise durch islamische Welten & orientalisch-musiktherapeutische Landschaften Hinter diesem Buch verbirgt sich eine faszinierende und reich bebilderte Reise durch islamische Welten, hin zu Rahmi Oruç Güvenç, dem Musik - ethnologen und therapeuten, dem Sufi Meister, Psychologen und Philosophen. Seit über 40 Jahren erforscht Dr. Güvenç die Heilkräfte der Musik Zentralasiens und der Turkvölker. Sein Lebensweg ist geprägt, durch die tiefe Liebe zur Musik und seiner Verwurzelung im Sufitum, mit den mystischen Geheimnissen und dem gelebten Wissen eines jahrtausende alten Weges. Das Buch öffnet den LeserInnen die Türe zu einem ungeahnten Reichtum an Erkenntnissen aus der orientalischen Musiktherapie und Spiritualität. Im Buch sind zwei CDs enthalten, die eine mit altorientalischer therapeutischer Musik, die andere mit ergreifenden, mitreissenden Sufiliedern. Dieses Buch zeigt den Islam in einer oft übersehenen Seite.
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| Instrumente, die in der orientalisch- musiktherapeutische
Landschaft verwendet werden Sowohl im Schamanentum, im Sufitum und der Musiktherapie spielen Musikinstrumente eine große, wichtige und heilende Rolle. Die Instrumente tragen alle Symbolgehalte, manchmal sogar die Werkzeuge, mit denen sie bearbeitet werden. Das Querbeil (keser) symbolisiert den Egoismus, weil es bei der Arbeit immer auf die Person hingezogen wird. Es symbolisiert, alles zu sich heran zu ziehen: ich, ich, ich. Der Hobel dagegen wird von der Person weggeführt. Das älteste Musikinstrument der Welt, ist gegenwärtig eine Knochenflöte, deren Alter auf 43 000 bis 82 000 Jahre geschätzt wird. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Slovenien gefunden. Im Altaigebirge (im Pazirik - Tal) wurde eine Harfe (Ceng) gefunden, deren Alter auf 1700 v. Chr. geschätzt wird. Und der Forscher Rudenko spricht von der Kultur der Menschen dort, die über 3000 Jahre alt sein soll. |
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Die Ney hat neun Bambusabschnitte. Die inneren Membranen dazwischen müssen durchstoßen werden, um das Instrument zu reinigen. Das Entfernen der inneren Verholzungsringe, führt zur inneren Leere. Diese Verholzungen, Membranen, so sagt Hazreti Mevlana, entsprechen den inneren Barrieren, den Egoismen, den Mängeln, Fehlern des Menschen, die es durch Reinigung zu beseitigen gilt, um zur Reife zu gelangen. Der Mensch muss seine Komplexe überwinden, leer werden, zum Medium Allah´ s werden. Durch die innere, wie äußere Reinigung wird der Klang der Ney rein und der Mensch freundlich, tolerant liebevoll und hilfsbereit. Die Ney schafft eine Brücke zwischen Gedanken und Herz, schafft eine Balance zwischen Denken und Fühlen. In dieser Position wird sie auch gehalten. Die Ney hat sieben Spiellöcher, die den sieben Sinnesöffnungen des Menschen entsprechen: zwei Ohren, zwei Augen, zwei Nasenlöcher und der Mund. Diese Sinnesöffnungen ermöglichen dem Menschen, die Welt um ihn herum aufzunehmen, den Sinn und das Wesen seines Lebens zu erkennen. Unsere Sinne schaffen eine Verbindung zwischen Innen - und Außenwelt.
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CENG: Eine zentralasiatische Harfe. Sie wird mit beiden Händen gespielt. Früher war sie besonders in der Mevlevimusik zu hören.
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SAZ,
BAGLAMA, CURA: Eine sieben saitige Langhalslaute, die mit einem Penar aus Kirschbaumrinde gespielt. Diese Instrumente sind die Hauptinstrumente der anatolischen Folksmusik, kamen aber ursprünglich aus Zentralasien, vorwiegend Azerbaidschan und Türkmenistan. In Anatolien hat sich der Gebrauch der Instrumente sehr entwickelt. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und Formen: Divan, Baglama, cura, asiksazi)
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DOMBRA
(DUTAR): ist ein anderes Modell der Kopuz. Sie hat zwei Saiten, welche mit den Fingern gespielt werden. Ihr Heimatland ist Kasachstan und Kirgisien dort spielt sie im Schamanentum eine wichtige Rolle. Sie war eines der rituellen Hauptattribute des Schamanen. Dutar: Sie ähnelt sehr der Dombra. Auch sie hat zwei Saiten. Sie ist größer als die Dombra und wird ebenfalls ohne Penar oder Plektron gespielt. Man findet sie vorwiegend in Uzbekistan und dem Uigur. Sie dient hauptsächlich dem Erzählen von Legenden.
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TAR:
Die Tar ist ein Langhalsinstrument. Sie kommt aus Azerbaidschan und wird aus dem Holz des Maulbeerbaumes geschnitzt. Der Klangkörper wird mit einer Tierhaut überzogen. Das Instrument hat elf Saiten und wird mit einem Plekttron gespielt. Sie wird in den unterschiedlichsten Musikformen eingesetzt. Sie klingt sehr "hell" und löst verschiedenste Gefühle aus. Früher verwendete man sie häufig zum Erzählen von Geschichten und Legenden.
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BALABAN
(MEY): This is a wind instrument with a kaval type body. A double reed cane is attached to one end. It is seen in both Central Asia and Anatolia.
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