Matthias Kaul Overtonedrum

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| g | Bestellnummer | Artikel | Preis: | g |
| Overtone50 | Matthias Kaul Overtonedrum Lieferumfang: Overtonedrum, 2 Kissen, Stofftasche, Schlegel, Anleitung |
195,00 | ||
| g | Overtone100 | Matthias Kaul Overtonedrum Lieferumfang: Overtonedrum, 2 Kissen, Gigbag, Schlegel, Anleitung |
225,00 | g |
| g | Over12 | Overtone Ersatzschlegel | 25,00 | g |
| Over20 | Overtone Tasche | 7,50 | ||
| Over25 | Overtone Gigbag | 53,00 |
Soundbeispiel 1 |
Soundbeispiel 2 |
Soundbeispiel 3 |
Matthias Kaul Overtonedrum
Die Overtonedrum ist eine teleskopische
Rohrtrommel, die nicht auf den Öffnungen, sondern auf der Wandung des
Rohrs gespielt wird. Neben einem Fundamentalton kann man so mühelos
zahlreiche deutlich hörbare Obertöne spielen. Im ausgezogenen Zustand
hat die Trommel eine maximale Länge von 2,80 Metern. Zum Transport
lässt sich das Instrument auf eine Höhe von 22 Zentimetern
zusammenschieben. Somit passt es in eine Manteltasche.
Der Grundton der
Overtonedrum lässt sich vom kleinen a bis zu 2 Oktaven tiefer
stufenlos herunter stimmen. Ab der großen Oktave findet man
zusätzlich zum Grundton mindestens 8 verschiedene deutlich hörbare
Obertöne.
Das Instrument besteht aus einem 14 Meter langen 20 cm
breiten aufgerollten Kunststoffband. Aus klanglichen Erwägungen wurde auf
eine besondere Härtung der Oberfläche des Bandes verzichtet. Daher
sind nach einiger Zeit Gebrauchsspuren auf dem Instrument zu sehen, die aber
den Klang nicht beeinträchtigen.
AUFBAU
Zum Aufbau stellt man die Rolle senkrecht
vor sich und entfernt zunächst das Sicherungsband welches die gesamte
Rolle zusammenhält,(aber nicht die Kordel, die nur die innerste Windung
des Teleskopes fixiert). Zum Entrollen des Teleskops greift man vorsichtig das
innere Ende des Teleskopbandes ( oder die Kordel) und zieht mit vorsichtigen
Drehungen nach innen das Rohr langsam höchstens ca. 50 cm heraus. Nun kann
man das Rohr selbst greifen und (leicht weiter nach innen drehend) soweit
auseinanderziehen, bis man den gewünschten Grundton erreicht hat. Achtung:
Das Teleskop darf auf keinem Fall länger als 2,80 Meter auseinandergezogen
werden, es besteht Verletzungsgefahr, das Teleskop könnte zu einer Spirale
auseinanderspringen. Die einzelnen Ringe dürfen nur bis zu 7 cm
voneinander entfernt sein. Wenn das Teleskop die gewünschte Länge
hat, sollte man am dünneren Ende des Rohres, den letzten Teleskopbandring
wieder zurückschieben, damit sich das Band während des Spielens nicht
entrollen kann. Beim Zusammenschieben des Instrumentes ist äußerste
Vorsicht geboten. Sollte das Teleskop festklemmen, so darf man es nicht mit
Kraft zusammendrücken, sondern man zieht es mit leichter Drehung nach
innen wieder auseinander und schiebt es dann wieder möglicherweise mit
weiteren Drehungen zusammen.
Wenn die Overtonedrum zu einer Spirale
auseinander springt, muss man das dünnere Ende des noch aufgerollten
Teleskops auch auseinander rollen und dann dreht man das Band( geduldig)
Zentimeter für Zentimeter mit quasi schraubenden Bewegungen wieder in das
Innere des größeren Teleskopendes. Hierbei darf man das Band nicht
knicken. Die ganze Prozedur braucht etwa 15 Minuten. Versuchen Sie nicht, 2
noch aufgerollte Teile des Teleskopes zusammenzuschieben, sie sparen so keine
Zeit, sondern das Band wird knicken oder brechen und dann haben Sie das
Instrument zerstört.
SPIELEN
Ist die Overtonedrum auf den
gewünschten Ton gestimmt, dann legt man das Teleskop so auf die beiden im
Lieferumfang enthaltenen Kissen, dass es auch bei starken Schlägen nicht
die Ablagefläche berührt. Traditionellerweise sollte der tiefere
Bereich der Overtonedrum mit der linken Hand gespielt werden. Also legt man die
Seite mit der größeren Teleskopöffnung, spielerseits gesehen,
nach links. Den Grundton findet man in der Nähe der größeren
Öffnung des Teleskopes. Von dort aus nach rechts befinden sich alle
weiteren Obertöne. Am verjüngten Ende des Teleskopes liegen viele
Obertöne nahe beieinander. Man kann die Overtonedrum, vor allem in einer
hohen Stimmung, bequem auf die Beine legen, um zu spielen.
Die Overtonedrum
klingt selbst dann nicht gedämpft, wenn man sie mit einer Hand
festhält. Die Overtonedrum lässt sich auch von mehreren auf dem Boden
sitzenden Personen spielen. Wenn das Teleskop auf die Beine aller Beteiligten
gelegt wird, kommt es zu keinerlei Klangverlusten.
Für die
Musiktherapie ist in diesem Fall interessant, dass die Vibrationen der
Schläge von allen Beteiligten gespürt werden.
Für die
Overtonedrum verwendet man verschiedene Schlägel: Pauken-, Vibrafon-,
Gong-, Trommelschlägel und Rods. Sie wird auch mit Fingern und Händen
gespielt.
Will man das Instrument verstärken, so sollte man die
Mikrofone nahezu in das Rohr hineinstecken. Auf diese Weise erhält man
auch einen fast singenden Grundton. Overheadmikrofone
verstärken eher die Anschlaggeräusche als die Resonanz.
Talkingdrumeffekt: Je nach Grundton spielt man das Instrument fast
senkrecht gehalten im Sitzen oder Stehen. Eine Hand greift das Rohr und schiebt
es während des Spielens zusammen und wieder auseinander usw., während
mit der anderen Hand das Rohr gespielt wird. Die untere Rohröffnung darf
dabei nicht ganz geschlossen auf dem Boden stehen, da bei geschlossenem Rohr
kein Klang entstehen kann. Mit etwas Übung lassen sich so auch Bassriffs
spielen. Allerdings ist der Tonumfang dieser Riffs etwas begrenzt, weil sich
das Teleskop nicht beliebig weit in größerer Geschwindigkeit
auseinander ziehen und zusammenschieben lässt.
Die Overtonedrum ist
ein Soundart-Objekt von Matthias Kaul.
© Matthias Kaul 2011
Matthias Kaul Overtonedrum
The Overtonedrum is a telescopic tube drum that is not played on the openings, but on the side of the tube. In addition to a fundamental tone effortlessly numerous clearly audible overtones can be played. In the extended position, the drum has a maximum length of 2.80 meters. For transport the instrument can pushed together to a height of 22 centimeters. Thus, it fits in a pocket of a coat.The keynote of the Overtonedrum can be tuned down continuously two octaves starting from small "a". In addition to the keynote at least 8 different clearly audible overtones can be found.The instrument consists of a 14 meter long 20 cm wide plastic tape rolled. Because of tonal considerations the surface of the tape is fairly soft. Therefore, after some time traces of the use of the instrument are to see, but these traces do not affect the sound.
CONSTRUCTION
Set up the roll vertical in front of you. Remove the string which is fixing the whole tube.Take carefully the inner end of the telescopic belt and pull it out for 50 cm with cautious inside turns of the belt.Now you can grab the pipe itself and (with more turning inwards) pull it apart until you have reached the desired tone. Note: The telescope must in no case be pulled apart more than 2.80 meters, there is a risk of injury and damage of the instrument, the telescope could jump apart in a spiral. The individual rings may only be apart up to 7 cm. When the telescope has the desired length, push the last ring of the thin end back into the tube so that the instrument cannot unwind. All changes of the tube length should be done without any force, if the telescope clamps try to move it with slight inward rotations. If the Overtonedrum has fallen apart to a spiral, unfold the thinner end of the telescope and then screw the whole telescopic belt very slowly and carefully inch by inch in to the center of the bigger telescope roll. Watch that the plastic does not bend. This procedure takes a quarter of an hour. Dont try to push two still rolled parts of the drum into each other You do not save time but You will destroy the instrument because You cannot do that without bending the belt.
PLAYING
If the Overtonedrum is tuned to the desired pitch, then you lay the telescope on the two supplied cushions in a way that even by heavy blows the tube does not touch the ground. Traditionally, the lower range should be played with the left hand. So set the side with the larger telescope aperture, to the left (viewed from the player). The basic pitch is found near the larger opening of the telescope. From there to the right are all the other harmonics. At the thinner end of the telescope many overtones are close together.The Overtonedrum can also be played upright, especially if one wants to change the tones while playing: talking drum effect. It is then to respect that the bottom is not completely closed, because otherwise no sound is possible. One can comfortable place the Overtondrum on the legs to play.The sounds of the Overtonedrum are not dampened even when one holds it with the hand. The Overtonedrum can be played as well by several people sitting on the floor. When the telescope is placed on the legs of all those involved, there is no sound loss.For music therapy it is interesting in this case that the vibrations of the sounds are felt by all participants. The Overtonedrum can be played with various mallets: timpani, vibraphone, gong, drum sticks and rods. You can as well play with fingers and hands.To amplify the instrument, you should put the microphones nearly into the tube. This way you get an almost "singing" tone. Overhead microphones amplify the attack more than the resonance.Talking Drum Effect: Depending on the tone, play the instrument almost vertically while sitting or standing. One hand grips the pipe and pushes up and down, while with the other hand, the pipe is played. With a little practice, even sort of bass riffs can be played.
The Overtonedrum is a sound art object created by Matthias Kaul.
© Matthias Kaul 2011